18 Jahre FritzBox – Evolution des WLAN-Router

Die FritzBox kam 2004 als Nachfolger der vorher bekannten und sehr beliebten Fritz!Card ISDN auf den Markt. Denn bis Anfang der 2000er Jahre nutzte man Analoge oder ISDN-Telefonanschlüsse um mit 56 KBit/s oder wenn man beide Telefonleitungen bündelte mit 128 KBit/s im Internet zu surfen. Mit den ersten DSL-Leitungen wurde die Telefon- und die Internet-Leitung mit Hilfe eines Splitters getrennt und es konnte parallel auch telefoniert werden. Auch die Geschwindigkeit vervielfachte sich auf bis zu 8 MBit/s. Um auch im neuen Markt des DSL führend zu sein brachte AVM 2004 die FritzBox SL auf den Markt. Anfangs ohne WLAN aber schon Mitte des selben Jahres dann mit WLAN als FritzBox SL WLAN.

Hier beginnt die stetige Weiterentwicklung zum Markt- und Technologieführer der Integrierten WLAN Router:

FritzBox SL2004 – FritzBox SL

Als Nachfolger der bekannten AVM Fritz!Card ISDN, mit der AVM einer der führenden Hersteller im Bereich der Zugangstechnik zum Internet avancierte, ist die erste FritzBox eine konsequente Weiterentwicklung der bekannten im Computer verbauten Steckkarten. Hier benötigt das Endgerät nur noch einen USB oder LAN Anschluß um mit dem Internet verbunden zu werden. So konnten auch mehrere PCs mittels LAN-Switch gleichzeitig online sein.

Technische Daten:

WLAN Standart:  –
WLAN Bandbreite: –
LAN Ports: 1
USB Ports: 1
FON Ports:
S0BUS:
DECT:

FritzBox SL WLAN2004 – FritzBox SL WLAN

Die Version FritzBox SL WLAN ist mit der ‘”normalen” FritzBox SL identisch. Einzig verbaute AVM eine WLAN-Karte zur kabellosen Verbindung ein. Mit nur einer WLAN-Antenne und 2,4 GHz als WLAN-Frequenz. Auffällig ist die modulare WLAN-Karte. Ob AVM hier dachte das sich die Plattform selbst erstmal nicht weiter entwickelt aber die WLAN-Karte? Denn hier wäre es sehr einfach gewesen schnellere WLAN-Karten unkompliziert zu verbauen und als neuere Versionen anzubieten.

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 3 (G)
WLAN Bandbreite: 125 MBit/s
LAN Ports: 1
USB Ports: 1
FON Ports:
S0BUS:
DECT:

FritzBox WLAN 70502005 – FritzBox 7050

Nur ein Jahr später kommt der nächste große schritt für AVM. Jetzt ist auch Telefonie mit in die FritzBox integriert. Somit ist der klassische Splitter nicht mehr notwendig, da dieser in der FritzBox integriert ist. Hier konnten dann sowohl analoge Telefone aber auch digitale ISDN-Telefonie genutzt werden. Bei ISDN gab es mehrere Leitungen (meist 2),  so konnten mehrere Personen gleichzeitig telefonieren.

Da das Zeitalter des Internet in voller Fahrt und viele Haushalte besitzen schon mehr als einen PC. Daher führt AVM einen weiteren LAN-Port ein. Jetzt konnten zwei PCs direkt mit der FritzBox verbunden werden. Auch hier war die WLAN Karte noch modular, so dass ein Wechsel ohne neues Mainboard möglich war.

Da es sich hier um keine SL-Version handelte gab es wohl nur abgespecktes 54 MBit/s  WLAN.

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 3 (G)
WLAN Bandbreite: 54 MBit/s
LAN Ports: 2
USB Ports: 1
FON Ports: 3
S0BUS: 1
DECT:

FritzBox WLAN 7170 SL2005 FritzBox 7170 SL

Das Top-Modell hieß zum erstaunen nicht 7050 oder 7070 SL sonder 7170 SL ?!?
Das Modell hatte deutlich weniger Telefonie-Anschlüsse als die nicht SL-Version aus dem gleichen Jahr. Dafür aber wieder mehr WLAN-Speed und die bis heute vorhandenen vier LAN Anschlüsse aller Top-Modelle.

Hier ist die WLAN-Karte dann das erste mal in das Mainboard fest integriert. Ob AVM hier dachte das nun der WLAN-Standart langlebiger wird?

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 3 (G)
WLAN Bandbreite: 125 MBit/s
LAN Ports: 4
USB Ports: 1
FON Ports: 3
S0BUS: 1
DECT:

FritzBox WLAN 72702007 FritzBox 7270

Mit der FritzBox 7270 begann mit dem I Phone das Zeitalter des Multi-User-WLAN. Immer mehr Geräte drängen sich ins Internet und das auch beweglich. Daher war es absolut notwendig ein WLAN für viele parallele Verbindungen bereit zu stellen. Dazu musste zum einen ein schnellerer WLAN-Standart her als auch mehr Antennen für mehrere Verbindungen gleichzeitig. Daher hat AVM für damalige Verhältnisse eine “Monster”-FritzBox mit 300 MBit/s im WLAN (N) und zwei Frequenzbänder rasend schnelle Verbindungen im Heimnetz und zum Internet. Um das ermöglichen zu können musste das neue 5 GHz Frequenzband eingeführt werden.

Zusätzlich führte AVM hier auch schnurlose Telefonie über DECT ein. Damit man die extreme Weiterentwicklung der FritzBox auch am Karton erkennt, hat AVM hier das bekannte blaue Box-Design eingeführt.

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 4 (N)
WLAN Bandbreite: 300 MBit/s
LAN Ports: 4
USB Ports: 1
FON Ports: 3
S0BUS: 1
DECT: Ja

FritzBox WLAN 73902010 FritzBox 7390

Sechs Jahre nach der ersten FritzBox wurde es Zeit ihr ein neues Äusseres zu verpassen. Das neue deutlich rundere Design des Gehäuses, so wie das wegfallen der externen drehbaren Antennen, sind die optisch am auffälligsten Änderungen. Die Berühmten “Haifisch-Flossen” waren geboren. Nun waren die Dualband fähigen Antennen keine klassische Antenne mehr sondern wurde durch interne Platinen-Antennen ersetzt.

Abgesehen von design wurde nur das WLAN mit nun 600 MBit/s doppelt so schnell wie beim Vorgänger und es kam ein weiterer Analoger Telefonanschluss hinzu. Hier beginnt AVM zusätzlich das neue FritzBox Modell-Nummern-System aus SL wird die Endnummer 7390.

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 4 (N)
WLAN Bandbreite: 600 MBit/s
LAN Ports: 4
USB Ports: 1
FON Ports: 4
S0BUS: 1
DECT: Ja

FritzBox WLAN 74902013 FritzBox 7490

Die FritzBox 7490 kam mit nur wenigen Änderungen zum Vorgänger auf dem Markt. Sie wurde notwendig da es einen neuen WLAN-Standart (AC) gab und die Integrierten WLAN-Chips es notwendig machten das komplette Mainboard zu verändern. Nun konnte im WLAN mit bis zu 1300 MBit/s gesurft werden. Zusätzlich wurde ein USB Anschluss hinzugefügt.

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 5 (AC)
WLAN Bandbreite: 1300 MBit/s
LAN Ports: 4
USB Ports: 2
FON Ports: 4
S0BUS: 1
DECT: Ja

2014 FriXtender bringt die WLAN-Antenne zurück.

Nach dem AVM die externe WLAN-Antenne im Jahr 2010 durch die “Haifisch-Flossen” ersetzte, konnte man sein WLAN nicht mehr an die räumlichen Gegebenheiten anpassen. Nach einiger Entwicklungszeit kommt FriXtender mit seinen FritzBox-Umbau-Sets auf den Markt. Mit Hilfe dieser Sets kann man die internen Antennen seiner FritzBox durch verschiedene Typen externer WLAN-Antennen ersetzen. Das beste an diesen Umbau-Sets ist, das man den Umbau spurlos rückgängig machen kann, wenn man zum Beispiel die Box irgendwann einmal verkaufen möchte. Seit her haben tausende Kunden Ihre Fritzbox wieder mit externen Antennen ausgestattet und so Ihr WLAN an Ihre Bedürfnisse angepasst.

FritzBox WLAN 75902017 FritzBox 7590

Mit 13 wird die FritzBox 7590 nun ein Teenager und wie im richtigen Leben, verändern Teenager ihr Äußeres.  Ein modernes weisses Gehäusedesign ist ein großer Schritt für AVM. Das bisherige markante Gehäusedesign war ein Teil der Markenidentität. Jeder wusste auf Grund der “Haifisch-Flossen” sofort das es eine FritzBox ist. Dem immer noch sehr stark wachsendem WLAN-Markt geschuldet, bekamen die Kunden der neuen FritzBox dann mit 2533 MBit/s ein ordentliches mehr an Geschwindigkeit.

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 5 (AC)
WLAN Bandbreite: 2533 MBit/s
LAN Ports: 4
USB Ports: 2
FON Ports: 3
S0BUS: 1
DECT: Ja

2018 REFBox beginnt die FritzBox mit WLAN-Antennen zu modifizieren.

Pünktlich zum Start der neuen FritzBox 7590 begannen wir mit der Planung unseres FritzBox Umbau-Service für die FritzBox. Da wir seit Jahren bereits für Kunden FritzBoxen mit Frixtender-Sets umbauten, war es nur konsequent diesen Service auch im Internet anzubieten. Schnell war der Kontakt zu FriXtender hergestellt. Im Zuge der Planungen zum neuen Geschäftszweig der VDMproject KG wurde klar, das wir auch direkt fertig umgebaute FritzBoxen anbieten sollten. Nach kurzem Brainstorming war der Name REFBox gefunden. Nach nicht einmal sechs Monaten Planung wurde das Project innerhalb von acht Wochen umgesetzt. Was mit der FritzBox 7590 und der FritzBox 6890 LTE begann, ist heute eine fasst alle Fritz-Produkte umfassende Produktpalette. Mittlerweile macht REFBox mit über 60% des Gesamtumsatz den Größten Anteil der VDM project KG aus. Weitere Marken sind um REFBox entstanden oder entstehen gerade.

 

FritzBox WLAN 7590 AX2021 FritzBox 7590 AX

Mit der FritzBox 7590 AX wird der beliebte WLAN-Router nun Volljährig. Mal wieder gibt es mehr Geschwindigkeit im WLAN (AX), und der gewohnte ISDN-Anschluss fällt pünktlich zum Ende des ISDN weg. Jetzt ist die volljährige FritzBox mit 3600 MBit/s fasst 300% schneller als die erste FritzBox SL WLAN.

Technische Daten:

WLAN Standart: WiFi 6 (AX)
WLAN Bandbreite: 3600 MBit/s
LAN Ports: 4
USB Ports: 2
FON Ports: 3
S0BUS:
DECT: Ja

Wir Gratulieren AVM, den Mitarbeitern, Kunden und vor allem der FritzBox selbst zum 18. Geburtstag! 


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